AR13 – Töpfertor

Burg Oebisfelde mit historischem Burggebäude und Burgturm

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AR13 Töpfertor

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Hier stand bis zu seinem Abbruch im 18. Jahrhundert das Töpfertor. Es war einer der kontrollierten Zugänge zur befestigten Stadt.

Von hier führten Wege nach Norden in Richtung Drömling und zu den umliegenden Dörfern des sogenannten Ländchens. Dazu zählten unter anderem Breitenrode, Wassensdorf, Buchhorst, Weddendorf, Niendorf und Bergfriede.

Auch Kaltendorf, das später eingemeindet wurde, gehörte zu diesem Umfeld.

Stellen Sie sich an dieser Stelle ein zweigeschossiges Tor mit einem kleinen Turm und Erkern vor. Unten führte die Durchfahrt hindurch. Oben lag die Torstube, in der ein Stadtwächter wohnte.

Vor dem Tor überspannte eine Zugbrücke die Verteidigungsgräben. Mauer, Wasser und kontrollierter Durchgang wirkten zusammen, um die Stadt zu schützen.

Der Tagesablauf bestimmte auch die Öffnungszeiten. Morgens wurde geöffnet, wenn die Hirten das Vieh hinaustrieben. Abends wurde das Tor je nach Jahreszeit zu unterschiedlichen Zeiten geschlossen.

Wer danach noch hineinwollte, brauchte nach der Überlieferung die ausdrückliche Zustimmung des Bürgermeisters. Eine späte Heimkehr konnte damit deutlich umständlicher werden als heute.

Jenseits des Tores lag eine Straße, die früher selbst „Altstadt“ genannt wurde. Sie gilt als Hinweis auf eine ältere Siedlung, die bereits vor der planmäßigen Anlage der ummauerten Stadt bestanden haben könnte.

Die Straße ist etwa 100 Meter lang.

Wenden wir uns nun wieder der Katharinenkirche zu. An der nächsten Station stehen ihre Sakristei und die Veränderungen des Kirchenbaus im Mittelpunkt.

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